Dienstag, 7. April 2015

Geburtstags-Osterhasen-Brunch

Nun wurde mein kleiner Schatz 365 Tage alt. Ein bewegtes Jahr! Aus so einem kleinem winzigen Menschen wird langsam ein Kleinkind. Ehrlich gesagt finde ich, dass das Jahr viel zu schnell verging.

Aber einen besseren oder freudigeren Anlass um mit Freunden und Verwandten zu feiern gibt es wohl kaum. Da der Geburtstag dieses Jahr auf Ostermontag fiel und auch die Frühlingsblumen gerade aus der Erde kommen und ich so viele schöne Ideen hatte, haben wir uns für einem Geburtstags-Osterhasen-Brunch entschieden...





Spinat-Lachs-Quiche 
600 g Blattspinat 
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel 
400 g Räucherlachs 
100 g Cocktailtomaten
5 Eier
200 g saure Sahne
100 g Sahne 
1TL Salz 
1 Bund Dill
Pfeffer 
Muskat 
2 Rollen Blätterteig

Den Spinat am besten über Nacht auftauen lassen. 
Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Knoblauch und Zwiebeln abziehen und in feine Würfel schneiden. Tomaten waschen und klein schneiden. Räucherlachs in Streifen schneiden, Dill waschen, trocken tupfen und klein schneiden.

Butter in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch sowie Zwiebeln darin für 2-3 Minuten anschwitzen. Den Spinat gut ausdrücken und dazugeben. Kurz mit anschwitzen. 
Saure Sahne, Sahne, Eier und Dill hinzufügen und alles gut vermengen. Mit Salz Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Blätterteig ausrollen und am Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel ein paarmal einstechen. Die Spinat-Eier-Masse einfüllen und glatt streichen. Die Räucherlachsstreifen und die Tomaten darauf verteilen. Die Quiche im Ofen circa 40-50 Minuten backen. Der Blätterteigrand sollte goldgelb aussehen.






Gefärbte Eier mit Zahlen oder Buchstaben
Jede Menge Eier 
Eierfarben nach Belieben
Klebestreifen aus Papier

Da das Motto des Tages ja die "1" war, habe ich mich dazu entschlossen in unsere Ostereier dieses Jahr auch mit einer eins zu verzieren. 
Zuerst müssen die Eier wie gewohnt gekocht werden. Da sie ein paar Tage länger halten sollen, habe ich sie 10 Minuten lang gekocht. Eben richtig hart gekochte Eier. 
Nachdem die Eier leicht abgekühlt waren habe ich mit den Klebestreifen eine eins zurecht geschnitten und diese auf die Eier geklebt.
Nun habe ich die Eier nach Packungsanleitung eingefärbt. Zum Schluss muss nur noch der Klebestreifen entfernt werden und die "1" entsteht.

Mandarinen-Ananas-Torte oder das Gebrutstags-Stück
Für den Teig (18cm Springform)
3 Eier (getrennt)
40 g warmes Wasser
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
140 g Mehl
1 TL Backpulver

Für den Teig (26cm Springform)
6 Eier (getrennt)
80 g warmes Wasser
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Creme
2 kleine Dosen Mandarinen
1 Dose Ananas
3 Pck. Gelatine
100 g Mandarinen- oder Ananassaft oder Weißwein
4 Eigelb
200 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
600 g Magerquark
600 g Sahne

Weiße Ganache
200 g Sahne
600 g weiße Schokolade

Fondant
Schaschlikspieße, Pappteller, Zange

Nun kommt die Torte. Für das Motiv habe ich mich schon Wochen vorher entschieden. Ich fand den kleinen blauen Elefanten einfach zu niedlich! Und die Sterne sind eine Hommage an Baby's ersten Schlafanzug...ach er sah so süß darin aus ;-) Insgesamt habe ich drei Tage an der Torte gearbeitet. In Frischhaltefolie gewickelt, dann zusätzlich in eine Plastiktüte verpackt kann die Torte gut im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand nicht einfetten, da der Biskuit sonst nicht gleichmäßig hoch geht.

je nach Boden(-Größe) Eier trennen, Eiweiß ca. 2 Minuten lang kräftig zu Eischnee aufschlagen. Wasser hinzufügen, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nun das Eigelb hinzufügen.

Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und rasch unterheben.

Den "kleinen" Teig in die 18er Springform füllen und 20-25 Min. backen. Den großen Biskuit in die 26er Form füllen und ca. 30-35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Biskuit noch 5 Min in der Form lassen, dann mit einem spitzen Messer vom Tortenring lösen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Ausgekühlten Boden je zweimal waagerecht durchschneiden.

Die Gelatine nach Packungsanweisung in 12-18 EL Wasser einweichen.
Dosenfrüchte abgießen, den Saft aufheben (wenn Weißwein verwendet wird, kann der Saft anderweitig verwendet werden).
Weißwein oder Saft in einem kleinen Topf geben. Eigelb, Zucker und Vanillezucker hinzufügen und bei mäßiger Hitze rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Zuckerlösung darf, nicht kochen!
Den Quark hinzufügen. Nun die Gelatine in die warme Masse unterrühren, bis diese sich vollständig aufgelöst hat.
Wenn die Masse zu gelieren beginnt kann die Sahne in einem hohen Gefäß fest geschlagen werden. Sahne und Früchte unter die Quarkmasse heben.

Untersten Tortenboden je mit einem Tortenring umstellen und mit ca. einem cm Creme bestreichen. Zweiten Biskuitboden darauf legen und wieder mit Creme bestreichen, dann den letzten Boden drauf legen und im Kühlschrank völlig fest werden lassen.

Für die  Weiße Ganache die
Schokolade sehr fein zerkleinern, um so kleiner um so besser und in eine Schale füllen.
Sahne in einem kleinen Topf erwärmen, nicht kochen! Heiße Sahne über die Schokolade geben. zwei, drei Minuten warten und nun einmal kräftig umrühren, wieder zwei drei Minuten warten, bis eine homogene Masse entsteht.
Nun gute zwei Stunden stehen lassen, bevor die Torten damit eingestrichen werden können.

Den Fondant habe ich schon Tage vorher nach diesem Rezept hergestellt (...naja, eigentlich habe ich immer welchen im Kühlschrank ;-) )
Die Torte habe ich dann mit 3-4mm dickem Fondant überzogen und aufeinander gestapelt.

Um die Torte zu stabilisieren habe ich einen Pappteller auf 17cm Durchmesser verkleinert, drei Schaschlikspieße in den unteren Boden gepiekst, dann mit einer Zange abgeknipst und dann den verkleinerten Pappteller darauf gestellt.

Auf diesen dann die obere Torte plazieren. So wird das Gewicht der oberen Torte ein wenig verteilt und drück die untere nicht ein.


Blumendosen mit Frühlingszwiebeln
Diverse Dosen
Geschenkpapier in beliebiger Farbe
Durchsichtiges Tesafilm
Blumenerde
Frühlingszwiebeln (Hyazinthen, Narzissen, Tulpen usw.)

Immer wenn eine Dose von einem Essen übrig bleibt, habe ich diese gründlich auswaschen und zur Seite gestellt. So kommen nach und nach Dosen verschiedene Höhe und Breite zusammen.  
Beim Geschenkpapier entschied ich mich für grün-blaue Streifen, passend für meinen kleinen Prinzen. 
Nun müssen die Dosen erstmal vom dem alten Papier befreit werden.

Die Dose auf das Geschenkpapier legen und mit einem Bleistift einen kleinen Strich als Schnittmakierung machen. Das umwickeln der Dosen mit dem Geschenk Papier ist ein bisschen Fusselarbeit. Mit durchsichtigen Tesafilm-Streifen das Geschenkpapier an der Schnittkante zusammen kleben. 
Nun die Blumenerde einfüllen, gut wässern und die Frühlingszwiebeln einpflanzen. Ich habe die Dosen knapp eine Woche vorher bepflanzt, damit sie bis zum Geburtstag auch aufblühen. Wenn blühende Pflanzen gekauft werden, ist dies natürlich nicht nötig.


 Natürlich gab es noch viele, viele andere Leckereien: frischen Obstsalat, Erdbeerquark, Karotten-Frischkäse, Käseplatten, Couscous-Salat, Nudelsalat, Mettbällchen, Lachs, Brötchen, selbst gemachte Marmelade, gefüllte Crossaints.

Es war ein wirklich, wirklich schöner Tag und ich möchte mich auch noch mal an all die kleinen fleißigen Bienchen im Hintergrund bedanken! Ohne euch, hätte ich das nicht geschafft! ;-)

Und auf weitere putzmuntere 365 Tage :-)